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    Von der Idee zum fertigen Song (topic taken up again)

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    • Crizundefined Offline
      Criz
      zuletzt editiert von

      Ich möchte hier eine Vorgehensweise schildern, die mich selbst vom Gesichtspunkt des musikalischen Ergebnisses her sehr begeistert hat. Rein wirtschaftlich betrachtet würde ich sie in Rückschau nach vier Jahren eher negativ bewerten. Das mag aber an meiner mangelnden Kompetenz der richtigen Vermarktung liegen, oder schlicht am fehlenden "Glück".

      In der Jugend noch Livemusik gemacht (Hochzeiten, runde Geburtstage, ...) habe ich nach Beendigung (aus beruflichen und familiären Gründen) über viele Jahre hinweg auf dem Keyboard vor mich hingeklimpert und komponiert. Nur instrumental. Die meisten Stücke minimalistisch auf reine Piano-Einstellung spielbar. Da ich nicht wirklich Noten lesen konnte existierten meine Musikstücke nur in meinem Kopf. Durch eine schwere chronische Krankheit konnte ich irgendwann meine berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben, und hatte sogesehen "Zeit". Mir kam in den Sinn "es wäre doch zu schade, wenn diese Musikstücke weiterhin nur in meinem Kopf existieren würden". Man müsste sie manifestieren in eine Form, die auch "vorzeigbar" ist. Live-Performances waren wegen meiner Krankheit nicht mehr denkbar.

      Dann bin ich im Netz über die Plattform SoundBetter.com gestolpert. Man konnte sich also tatsächlich per Internet mit anderen Künstlern zusammenschließen und so eine Song-Idee Wirklichkeit werden lassen. Da ich von mir selbst als erstes gesagt habe, dass ich nicht singen kann, habe ich zunächst nach Sängern Ausschau gehalten, genauer gesagt Sängerinnen (meiner Präferenz für weiblichen Gesang zufolge). Ich konnte mir sie anhören und vergleichen. Dazu muss ich sagen hatte ich enormes Glück auf der gleichen Plattform auch auf einen Tontechniker / Beatmaker / Mixing- und Mastering-Engineer zu stoßen, der meine Ideen genial umzusetzen vermochte.

      Ich habe es einfach mit einem meiner Kompositionen mal ausprobiert. Beim ersten Song noch mit GarageBand gestartet eine Instrumentierungsidee erstellt, diese an den Audioengineer gegeben, eine Sängerin ausgesucht, ihr mein Thema in enger Regie vorgegeben. Ein iterativer Prozess, Kommunikation/Zusammenarbeit über den Globus verteilt - hat total Spaß gemacht (der Weg war bereits auch das Ziel). Dann das Ergebnis, die finale Masterversion - ich war total geflasht. Zack, über DistroKid in den Äther, und so begann die Story. Eine tolle Zeit, super Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern weltweit (Sängerinnen aus USA, GB, Buenos Aires, Norwegen, Sänger für einen Reggae aus Kingston, Solomusiker für Sax- oder Gitarren-Solo usw.). Allerdings: ich vermochte es nicht genügend bekannt zu werde, so dass sich das Ganze finanziell trägt. Ich habe also viel Geld in die Musikprojekte investiert, und bis heute nach etwa vier Jahren und knapp 20 Songs, kam wenig wieder rein.

      Diesen Stil kann ich mir nicht mehr leisten. Deshalb gehe ich jetzt einen neuen Weg. Alles selbst machen, Gesang und Tontechnik inklusive. Daher auch Anfang des Jahres mit Fernstudium Tontechnik bei HOFA begonnen.

      Will nur sagen: den beschriebenen Weg, die vier Jahre über SoundBetter, möchte ich niemals missen. Das hat mir vom Herzen her so viel gebracht. Und ich bin nach wie vor sehr stolz auf die Ergebnisse. Für manche von euch, die vielleicht geschickter sind in der eigenen Vermarktung, oder da auch einfach mehr Glück haben, mag das vielleicht auch eine tolle Erfahrung und eine gangbare Methode zur Musikproduktion sein.

      In dem Sinne - haut rein! ;)

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