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    Frage zu einer Mischung aus der Industrial-Szene (elektronisch)

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    • tongut.undefined Offline
      tongut. HOFA-College Student
      zuletzt editiert von

      Hallo zusammen

      Ich mache selber seit Mitte der 80er konsequent erfolglos, aber mit viel Spass Musik. Also alles was sich seinerzeit mit einem Atari und ein paar Synths machen lies. Von Depeche Mode Verschnitt über New Wave bis hin zu NDW Versuchen. Angefangen habe ich mit EBM und bin dann Ende der 80er/Anfang der 90er über Techno und Minimal-House in der Deep-House Ecke gelandet.

      Neben den üblichen Verdächtigen der elektronischen Szene damals (Portion Control, Depeche Mode, Kraftwerk, Liaisions Dangereuses, Skinny Puppy etc.) haben mich Front-Line-Assembly stets sehr fasziniert.
      Eines ihrer letzten Alben "Wake up the Coma" hat mich vom ersten Anhören einigermassen umgehau'n. Mal abgesehen davon, dass mir die Musik gefällt und Robert Görl an einem Track beteiligt war, hat mich die Qualität der Aufnahme doch auch ziemlich beeindruckt.
      Mit meinem nun wachsenden Wissen im Bereich der Tontechnik (nach jahrzehntelangem Try and Error) verwirrt mich das Album allerdings auch.

      Es ist nicht selten einfach mal laut (bis 8 LUFS auf meinem Clarity M), aber dennoch klingt es dynamisch satt. Wenn ich mir die HOFA Analyser Kurve hingegen bertrachte (Screenshot im Anhang), wird mir wieder ein wenig übel, da es "so gar nicht" nach Schule gemischt worden zu sein scheint ... also auch hier für mich mal klar, dass das OHR zählt. Obwohl sicher alles State of the Art mässig bearbeitet wurde.
      Natürlich dürfte so eine Mischung auch klar Geschmackssache sein und unter gestandenen Profis wohl sehr kontrovers gehört und eingestuft werden.

      Doch da es wohl sicher auch ein angesehenes Studio gewesen sein dürfte mal meine Frage, wieso dennoch solche Mischungen gemacht werden. Sie sind wohl kaum für Airplay gemischt, aber dass man tontechnisch so dermassen eigene Wege zu gehen scheint, wundert micht eben. Finde auch nicht, dass da irgendwas hakt. Es klingt einfach satt, wenn auch mit Tendenz zu "aufdränglich".

      Würde einfach gernen mal wissen, wie man sowas mischt.

      Kennt die Band und das Album ZUUUFÄÄLLIG jemand hier oder hat mal die Möglichkeit es zu hören?
      Wäre sehr an euren Einschätzungen interessiert.

      1 Antwort Letzte Antwort Antworten Zitieren 0
      • Noiseundefined Offline
        Noise HOFA-College Student
        zuletzt editiert von

        Hallo, Ich habe mir ein paar der Album tracks angehört. Die Band wird als Industrial kategorisiert, wie ich im Internet/auf wiki sehe. Es sind definitiv Industrielle einfluesse, aber es ist eine eigene Art würde ich meinen, also im Vergleich zu regulärem Industrial sehr poliert und gar nicht dreckig. Bewandert bin ich was so EBM angeht nicht sehr, eher Richtung Hard Dance. Daher ist meine Einschätzung so eine Art Mischung zwischen industrialen Elementen und Synthwave. Ich höre hier und da auch experimentelle Elemente wie Gitarren und anderes das wahrscheinlich für den gewollten AHA Effekt sorgt.

        Ich habe zwar keines der tracks Frequenz analysieren lassen, vermute, aber dass hier einfach die Gruppe seinen eigenen weg geht. Also das heisst genauso wie ich zuvor meinte >es hat etwas experimentelles, so kann man auch vermuten, dass die dinge nicht so generic angegangen worden waren beim mixing, mastering.

        Was den Peak bei 400- 500 hz angeht musstest du mal nachsehen, welches Instrument am dominantesten in der Frequenz sein könnte. Vielleicht stammt es von einer Kick oder der bass hat irgendeinen Charakter den man unbedingt haben wollte und daher kompromisslos drinnen gelassen hat. Was sich gut anhört aber nicht gut aussieht. Wenn der track tatsächlich satt und nicht Boxy ist, dann konnte es auch irgendein kurz auftretendes Element sein welches in der Frequenz kurz aktiv ist und nicht durchgehend läuft.

        Beste Grüße

        1 Antwort Letzte Antwort Antworten Zitieren 0

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