• RE: Zusammenfassung / Herangehensweise an die Theorie-Einheiten beim DIPLOMA-Kurs

    Ich nutze zur Organisation meiner Lehrmaterialien eine Notiz-App, in der ich Screenshots, Zitate, Audiofiles, Links und eigene Notizen einfach sammeln und strukturieren kann; über Hashtags baue ich da nach und nach ein eigenes Nachschlagewerk zusammen, in das ich auch Informationen aus Büchern, anderen Videos eintrage. Dadurch, dass die App über alle Devices synchronisiert, kann man auch fix mal in der Bahn oder beim Youtube-Schauen eine Notiz machen und alles ist gleich an Ort und Stelle und schnell wiederzufinden (https://bear.app gibt aber auch viele andere ähnlichen Typs). 

    Ich lege pro (relevanten) Kapitel einen eigenen Notizzettel an. Wenn ich durch eine Einheit durch bin (derzeit bin ich bei BASIC V), gehe ich am Ende noch einmal alle Notizen durch und markiere mir die Stellen mit den informativsten oder schwierigsten Stellen. Aus denen mache ich dann so eine Art Merkzettel, den ich noch einmal durchgehe, bevor ich dann die Testaufgaben mache. Nachdem ich die gelöst habe, markiere ich mir die Antworten, bei denen ich falsch lag. Die ergänze ich dann auf dem Merkzettel. Den schaue ich mir auch immer wieder an, z.B. vor dem Lösen der Übungsaufgabe des folgenden Kurskapitels. Ich nutzte ihn aber auch bei den Mischaufgaben, z.B. wenn es um Frequenzwerte und -spektren oder bestimmte EQing-Techniken geht (also auch Zahlen im Spiel sind etc.). Wenn ich mir dann Sachen gemerkt habe (was ich daran merke, dass ich nicht mehr draufschauen muss), kommen sie von den Merkzettel runter.

    Da ich den Kurs berufsbegleitend mache, variiert die Bearbeitungszeit, derzeit liegt sich zwischen 2-4 Wochen pro Einheit.

    Viel Erfolg bei Deinem Studium! 

    Beste Grüße

    Alexander 

    Verfasst in HOFA-College
  • Zusammenfassung / Herangehensweise an die Theorie-Einheiten beim DIPLOMA-Kurs

    Hallo liebe HOFA-College-Mitstudenten,

    ich wollte mich mal erkundigen, wie so eure Herangehensweise an die Theorie-Einheiten z.B. den PRO-Kursen ist.

    Macht ihr euch handschriftliche oder digitale Notizen, wie weit kürzt ihr alles runter, und in welchem Rhythmus/Zeitrahmen schafft ihr immer so ca. eine Einheit?

    Würde mich über ein paar Erfahrungsberichte freuen. :-)

    Beste Grüße,

    Gordon

    Verfasst in HOFA-College
  • RE: Feedback gesucht!

    Hi Jörg, 

    Ich würde Benjamins Einschätzung weitestgehend teilen. Ich habe das Stück gern gehört, vor allem die Gitarrenaufnahme hat mir klanglich gut gefallen. Ich finde allerdings, dass die Lead-Gitarre zu laut ist. Sie dominiert ja eh schon das Stück musikalisch. Da muss sie eigentlich nicht noch durch Lautstärke in den Vordergrund treten. Auch das mag (neben den Hallräumen) ein Grund dafür sein, warum die Drums bisschen zu weit hinten klingen und kein so richtiger homogener Gesamtklang bzw. eine nicht ganz stimmige Tiefenstaffelung zustande kommt. Ich würde einmal versuchen, die Leadgitarre etwas leiser zu mischen. Mir scheint die zweite Gitarre auch etwas darunter zu leiden, wobei ich mag, was sie (z.B. bei 1:37) spielt. 

    Den Grund für die rhythmische Irritation bei 2 min 45 habe ich eher bei den Drums empfunden, der kurze Rhythmuswechsel (auf Triolen?) klingt beim ersten Hören fast wie ein Glitch. Aber vielleicht ist das ja auch gewollt. Ich habe das jedenfalls drei mal hören müssen, um die Idee nachzuvollziehen, ich denke, sie funktioniert an der Stelle nicht so richtig und ich würde sagen: entweder muss die Gitarre den Wechsel mitmachen oder die Drums sollten straight bleiben. 

    Den Schluss fand ich übrigens zwar auch etwas abgekoppelt, aber schön. Irgendwie ja auch eine Variation des Hauptthemas. Vielleicht wäre es ein Gewinn für das Stück, wenn das in dieser Phrasierung und mit dem Sound schon mal bisschen früher vorkommt, so dass man das am Ende wiedererkennt und das Arrangement in der Mitte damit schon mal aufgelockert wird. Eine andere Option wäre, wie Benjamin sagt, einfach weglassen. 

    Eine musikalische Idee wäre vielleicht noch mal ein Lagenwechsel für die Lead-Gitarre. Oder sollen da irgendwann noch Vocals drauf? Wenn nicht, würde ich sagen, kann die Lead_Gitarre zum Ende hin auch mal noch bisschen die Tonleiter hoch, das Motiv oktavieren oder dergl. Probieren würde ich es jedenfalls einmal. Vielleicht hast Du das aber auch schon und es aus Gründen wieder verworfen. 

    Das jedenfalls mein Eindruck. Danke auch fürs Teilen. 

    Alles Gute und beste Grüße weiterhin

    Alexander 

    Verfasst in Feedback gesucht
  • RE: Drum Recording - Raumaufstellung

    @kevinklein
    Danke nochmals für die Tipps!
    Hatten am Wochenende die Recording Session. Konnte dabei zumindest doch noch auf 14 Kanäle aufstocken.
    6h für Drum Preparation, Mikrofonplatzierung und Testaufstellungen.
    So ein Raum ist schon eine andere Liga als unser Proberaum. Unglaublich was da ein halber Meter Vorhang oder 1cm Mikrofon Veränderung ausmacht.

    War extrem lehrreich! und vorhin beim durchhören im Homestudio gleich schon ein paar Sachen gehört, die das nächste Mal noch besser/anders gemacht werden können.

    Verfasst in Recording
  • RE: Workshops - Deine Meinung ist gefragt!

    Grundsätzlich bin ich mit der Vielfalt und vor allem der Qualität der Workshops sehr zufrieden!

    Eine Sache, die mich aber sehr freuen würde, wären timestamps. Das wäre nicht nur praktisch, wenn man zu einem Thema nur bestimmte Inhalte rausfiltern möchte, sondern auch im Nachhinein nochmal etwas nachschauen will. 

    Sollte es im OnlineCampus technisch schwierig sein, kann man ja auf Youtube die stamps in die Beschreibung oder als Kommentar nochmal hinzufügen.


    Ansonsten würde ich mich persönlich über eine Weiterführung (Masterclass) des Synthesizer Workshops sehr interessieren. Generell Sounddesign.  So nochmal mehr ins Detail gehen und vielleicht bewährte Vorgehensweisen/Patches erläutern. Vielleicht auch jemandem mit ModularSystem einladen ._.

    Beste Greets

    Thomek

    Verfasst in Ankündigungen
  • RE: Frage zum Referenz-Problem (bei den Praxismischungen)

    @grimmels-diego Ich muss leider arbeiten.. 😞 Aber ich schau mir den Workshop auf jeden Fall an, danke! 

    Verfasst in HOFA-College
  • RE: Frage zum Referenz-Problem (bei den Praxismischungen)

    @alexanderfriedrich sagte:

    Ich glaube der Stream, der gerade läuft könnte deine Fragen auch beantworten. Schau den doch mal nach:

     

    Verfasst in HOFA-College
  • RE: Cubase Tipps und Tricks

    Hallo Andre!!Gucke mal Hier

    Verfasst in Mixing
  • RE: Workshops - Deine Meinung ist gefragt!

    Falls das Thema hier noch aktuell ist (was schön wäre), würde ich gerne – ausgehend von der Diskussion in dem Thread hier: https://forum.hofa.de/topic/61... – einen Workshop zum Verhältnis von Klang-Vorbilder ("sonic visions") und Mixing-Fehler vorschlagen. Zielgruppe wären wohl vor allem die Teilnehmer:innen des BASIC-Kurses.

    In einem ersten, theoretischen Teil könnte es um die Frage gehen: Wie identifiziere ich das passende Modell/Ziel der Mischung? Wie ich gehe ich mit Vorgaben des Auftraggebers/des Künstlers im Verhältnis zu einen eigenen Ideen und genretypischen Sounds um etc. Wie gehe ich insbesondere mit Genretypischen Variationen, Retro-Sounds etc. um, durch die sich das "übliche" wieder verschiebt und so weiter. 

    In einem zweiten, praktischen Teil könnte es um exemplarische Gehörbildung in Bezug auf drei Hinsichten oder "Fälle" gehen: 

    Fall 1: Was sind echte tontechnische Mischfehler? (Der Mix ist in irgendeinem Aspekt richtig "kaputt".)

    Fall 2: Was sind unvorteilhafte Mischentscheidungen? (Der Mix hat an irgendeiner Stelle den Song unnötig ausgebremst und geschwächt.)

    Fall 3: Was sind Geschmacksfragen? (Der Mix hat den Song in einer bestimmte Richtung nuanciert, hätte aber auch eine andere sein können.)

    Ich würde mir vorstellen, dass der/die Tutor:in den Workshop-Teilnehmer:innen verschiedene Mixe vorspielt und diese sollen dann beurteilen, welcher der drei Fälle vorliegt und in welcher Hinsicht. Dann kommt die Auflösung mit der Begründung. So oder so ähnlich. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein hilfreiches Format wäre. Da könnte man sicherlich auch interessantes historisches Anschauungsmaterial beibringen: berühmte Mixing-Fauxpas oder berühmte Mixing-Alternativen (wie z.B. die "Nevermind"). 

    Verfasst in Ankündigungen
  • RE: Frage zum Referenz-Problem (bei den Praxismischungen)

    @grimmels-diego sagte:

    Ich habe für einen Song, den ich gegen Ende meines Pro Kurses aufgenommen und gemischt habe auch mal ein Feedback von einem "bekannten" Engineer geholt. Da kamen nur 3 einfache Sätze zurück, die mich wieder ein Stück vorwärts brachten. Den gleichen Song lies ich dann extern Mastern und erbat vom Mastering-Engineer auch ein Feedback. Da kammen auch nochmals 2 kleine Details die mir nie aufgefallen waren. ...Aber ich schweife vermutlich ab.

     
    Ich kann das Vorgehen sich mehrmals Feedback zu einem Mix zu holen, nur empfehlen. 👍
    Die zusätzlichen Mixanalysen bei HOFA sind zwar qualitativ sehr hochwertig, aber leider auch so teuer, dass mehr als ein Feedback pro Mix sich kaum finanzieren lässt. Ok, muss ja bei den Songs im Kurs auch nicht unbedingt sein, weil man die Screenshots mit den Einstellungen und den Referenzmix als Audiofile hat.

    Es kann sich aber nach Kursende durchaus lohnen z.B. für Eigenproduktionen im Internet jemand zu suchen, der den Mix etwas umfassender kritisiert und begleitet. Man schickt dann also solange verbesserte Versionen hin, bis irgendwann der eigene Mix einwandfrei ist.

    Verfasst in HOFA-College