• Podcast-Tipp Nr.2 "Die größten Hits und ihre Geschichte"

    Nach dem Podcast-Tipp für die Alben folgt hiermit einer für Singles.☺ Sehr interessant finde ich diesmal in vielen Fällen die O-Töne, vor allem bei Produktionen mit deutscher Beteiligung.

    Link:
    https://open.spotify.com/show/...

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  • RE: Feedback zum Pop-Song Complicated gesucht

    @biotune

    Also vorneweg erstmal einen Daumen hoch: Für gerade mal Basic 2 finde ich den Gesamtsound vom Mixing her schon echt gut, das ist sicher besser als das, was ich damals nach Basic 2 zusammengebastelt hätte. 👍 Auch die einzelnen Sound sind grundsätzlich passend ausgewählt.
    Da Du ja aber nach Änderungsmöglichkeiten gefragt hast, liste ich einfach mal auf, was ich persönlich mir nochmal anschauen würde:

    - Die Main Vocals sind meines Erachtens generell etwas laut gemischt, vor allem wenn man es mit Teilen der Drums vergleicht, die wären mir zu leise (vor allem die Snare).

    - Das Synth-Motiv ist in der Strophe sowohl vom Frequenzverlauf als auch vom Panning leicht ablenkend und beißt sich etwas mit dem Gesang (kann es sein, dass da eine Art Auto-Panner drauf ist, oder hast Du das manuell automatisiert?). Evtl. sind auch aus diesem Grund die Vocals etwas lauter, damit sie sich ganz klar durchsetzen. Natürlich ist das immer auch ein Stück weit Geschmacksfrage, ob man den Effekt jetzt mag oder nicht und wie präsent der Synth sein soll. Ich hätte zumindest ausprobiert im Präsenzbereich des Synths etwas Platz mit dem EQ zu schaffen und dafür die Vocals ein wenig mehr zurückzunehmen und schöner einzubetten.

    - Grundsätzlich dürfte für Dich die Lektion Basic 4 interessant werden, zumindest zu meiner Zeit wurden da Reverb/Delay und Räumlichkeit besprochen. Man kann sicher nochmal schauen, ob man da nicht in puncto Räumlichkeit und Tiefenstaffelung noch Verschönerungsmöglichkeiten hat. Sobald z.B. die Vocals während der Bridge weg sind, verliert der Mix generell an Volumen. Der Synth und das Piano befinden sich dann auch seltsamerweise auf zwei verschiedenen Tiefen-Ebenen (Synth & Drums sind z.B. sehr weit vorne, Piano weiter hinten) obwohl es zu diesem Zeitpunkt eigentlich zwei gleichwertige Mix-Elemente sind.

    - Zum Arrangement:  Ich persönlich bin ehrlich gesagt kein so großer Fan von dem Piano in der Bridge, das hat so etwas von 90er Eurodance Vibes. 😇 Die Interpretation der Chord-Progression trägt die Bridge m.E. nicht alleine und das Instrument ist vermutlich auch absichtlich etwas zur Seite gepanned. Als Begleitelement ist das natürlich ok, aber als Hörer hat man doch das Gefühl, dass der Song an dieser Stelle leicht abfällt und vor sich hinplätschert.

    Fazit: Guter Auftakt!
    Ehrlicherweise würde ich aber dazu raten, lieber erstmal Vollgas im HOFA Campus zu geben und den Basic Kurs komplett abzuschließen, bevor man sich komplett an eigenen Projekten versucht, um das Gelernte umzusetzen.
    Klar, es juckt vielleicht in den Fingern gleich selber loszulegen, aber alle Dinge, die im Basic Kurs gelehrt werden, sind wirklich superwichtig, greifen ineinander und verbessern den Mix und Deine Möglichkeiten sehr stark. Da lohnt es sich wirklich ordentlich Zeit zu investieren, das zahlt sich später aus. Ich bin mir fast sicher, wenn Du dir diesen Mix hier nach erfolgreichem Kursabschluss nochmal anhörst, werden dir selber zahlreiche Dinge auffallen, die Du ändern würdest.  

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  • RE: Feedback fuer Rap Song

    @mikawproduction sagte:

    Ich mixe auf Yamaha HS 5ern

     

    Ich habe im Internet mal diese Frequence Response Grafik für die HS5 gefunden, und da wird ja schnell deutlich, dass man den Subbass Bereich über die HS5 wohl leider kaum ausschließlich nach Gehör mischen kann, weil von den niedrigen Frequenzen wie vermutet schlicht so wenig ankommt. Wie gesagt kann in so einem Fall ein Analyser (z.B. der IQ-Analyser) ein gutes Hilfsmittel sein. 
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  • RE: Feedback fuer Rap Song

    @mikawproduction

    Folgende Punkte könnte man sich nochmal ansehen:

    - Was mir sofort auffällt ist der m.E. deutlich zu laute Subbass der Kick, der haut bei meinem kalibrierten AKG Kopfhörer richtig rein und im Analyser sieht man zwischen 35-50Hz einen riesigen Peak, der 12-13dB lauter ist als die HOFA Referenzkurve für HipHop. Da würde ich unbedingt nochmal sicherstellen, ob das wirklich so gewünscht ist.
    Leider sind solche niedrigen Frequenzen ja gerade im Heimstudio unheimlich schwer zu mischen, denn wenn man mit normalen Nahfeldboxen ohne Sub mischen muss, fallen diese unter 50Hz gerne mal stark ab (von Raummoden gar nicht zu reden). Da kann es gut sein, dass im Arbeitszimmer wirklich alles super klingt, bis man den Mix dann mal auf entsprechen großen Boxen hört. In so einem Fall würde ich immer mit dem Analyser gegenchecken.

    - Ich weiß nicht, ob das in Deinen Verantwortungsbereich fällt, aber man hört ein wenig, dass der Sänger im Refrain wahrscheinlich kein Profi ist. An 1-2 Stellen werden Töne evtl. nicht ganz richtig getroffen (z.B. ab 0:37). Falls da mit automatisierter Intonationskorrektur gearbeitet wurde kann man nochmal sicherstellen, ob da alles auf den richtigen Noten sitzt.

    - Die Vocals im Refrain wären mir - gerade im Gegensatz zum guten Vocal Sound in den Strophen - einen Tick zu "topfig". Ich persönlich würde da auf der Vocalspur bei ca. 170Hz mal probeweise -3dB rausnehmen (ist natürlich auch ein Stück weit Geschmackssache). Die gerappten Strophen finde ich allerdings richtig gut gemacht 👍, nur deswegen fällt mir der Unterschied überhaupt auf.

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  • RE: Feedback für House-Song

    @tobias Danke für dein Feedback. Das beruhigt mich erst einmal, dass das mixtechnisch in die richtige Richtung geht.

    Du hast recht mit dem Synthi. Jetzt wo du es sagst, finde ich ihn auch etwas störend. Ich werde in Zukunft auf so etwas achten. Da hätte ich ein bisschen mehr in den Präsenzbereich und oberen Mitten eq-en können.

    Ach und der Synthi ist mit einem Sidechain-Plugin versehen - also nicht timing-technisch verzögert, sondern auf jeden Schlag den Attack herausgenommen.

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